Schlafhygiene

Jürgen Klanert PhD

Schlafhygiene umfasst alle zeitlichen, räumlichen und verhaltensbasierten Faktoren, die das Einschlafen, Durchschlafen und die Schlafarchitektur beeinflussen. Dazu zählen Lichtexposition, Temperaturgestaltung, Substanzkonsum, körperliche Aktivität und die zeitliche Strukturierung des Tages. Der Begriff selbst stammt aus der klinischen Schlafmedizin und beschreibt modifizierbare Variablen, die unabhängig von Schlafstörungen im engeren Sinne wirken. Schlafhygiene ist kein Präventionsprogramm, sondern eine Beschreibung der Bedingungen, unter denen das zirkadiane System und die homöostatische Schlafdruck-Regulation optimal funktionieren können.